Rihanna

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Robyn Rihanna Fenty (* 20. Februar 1988 in Saint Michael), besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Rihanna [ɹiːˈɑːnə],[1] ist eine barbadische Pop-Sängerin mit Einflüssen von Hip-Hop, R&B, Dance und Soca. Rihanna ist mehrfache Grammy-Preisträgerin. Ihre vier Alben verkauften sich weltweit über 18 Millionen mal, die dazugehörigen Single-Auskopplungen 50 Millionen mal innerhalb ihrer fünfjährigen Karriere.

Rihanna stellte bereits mehrere Rekorde in den Deutschen Media Control Charts und in den Billboard Hot 100 auf. So waren im November 2008 acht Songs ihres Albums Good Girl Gone Bad gleichzeitig in den Hot 100 Charts, was bisher nur der Sängerin Shania Twain gelang.[2] Vom 8. Juni 2007 bis 15. Mai 2009 war sie für 100 Wochen ununterbrochen in den Deutschen Single Charts vertreten, solange wie keine andere Künstlerin. Damit liegt sie auf dem dritten Platz hinter Michael Jackson und den Backstreet Boys.[3] Außerdem ist sie mit 14 Top-Ten- und sieben Nummer-1-Hits in den Hot 100 die Künstlerin mit den meisten Hits in diesen Kategorien seit dem Jahr 2000.[4][5]


Kindheit

Rihanna wurde in Barbados in der Gemeinde Saint Michael geboren. Ihre Mutter Monica Fenty, eine Buchhalterin, kommt aus Guyana, ihr Vater Ronald Fenty, ein Lagerarbeiter, aus Barbados. Rihanna hat zwei jüngere Brüder, Rorrey und Rajad, und eine Halbschwester seitens des Vaters, Jessica.

2004 erwischte Rihanna ihren Vater dabei, wie er Drogen konsumierte, woraufhin ihre Mutter die Scheidung einreichte, um ihre Kinder zu schützen. Die Scheidung wurde noch im selben Jahr vollzogen und der Kontakt zum Vater brach bis 2007 ab.[6] Nachdem sie kurzzeitig wieder Kontakt hatten, gab es jedoch einen erneuten Streit, da ihr Vater betrunken auf einem ihrer Konzerte erschien. Seitdem besteht kein Kontakt mehr zwischen ihnen.[7]

Rihanna ging auf die Charles F. Broome Memorial School, eine Grundschule auf Barbados, und später auf die Combermere School, eine weiterführende Schule, ebenfalls auf Barbados. 2004 nahm sie am Schönheitswettbewerb der Schule teil und wurde zur Miss Combermere School gewählt.

Musikkarriere

Beginn ihrer Musikkarriere

2003 gründete sie mit zwei Klassenkameradinnen eine Mädchenband. Diese wurde im gleichen Jahr dem Produzenten Even Rogers vorgestellt, der zusammen mit seiner Frau Urlaub auf Barbados machte. Nachdem die Band vorsang, wurde Rihanna noch einmal alleine ins Zimmer gebeten und sang den Song Emotion von Destiny’s Child. Rogers zeigte sich beeindruckt und wollte ihr zu einer Karriere verhelfen.

Im Laufe des nächsten Jahres pendelte Rihanna mit ihrer Mutter zwischen Barbados und Stamford, Connecticut, dem Wohnort Rogers, hin und her. Als sie 16 Jahre alt wurde, zog sie für kurze Zeit zu Rogers und seiner Frau, um in den Ferien Demosongs aufzunehmen. Mithilfe von Carl Sturken und Rogers entstand eine Demo-CD aus vier Songs. Dazu gehörten die Ballade Last Time, eine Coverversion von Whitney Houstons Hit Saving All My Love for YouPon De Replay, der vierte Song ist unbekannt. und Rihannas erste Single

Nachdem die CD an verschiedene Plattenfirmen geschickt wurde, meldete sich unter anderem das Label Def Jam, woraufhin sie zu einem Vorsingen nach New York City eingeladen wurde. Das Vorsingen fand vor dem damaligen CEO von Def Jam Recordings, Jay-Z, statt, der Rihanna anschließend unter Vertrag nahm.

Music of The Sun (2005)

Rihanna (2005)

Nachdem sie einen Vertrag bei Def Jam Recordings unterschrieb, nahm sie in den nächsten drei Monaten ihr Debütalbum auf. Als Produzenten und Songschreiber waren u.a. Evan Rogers, Carl Sturken, Stargate und Poke & Tone tätig. Noch vor ihrer Debütsingle wirkte sie im Video zur Single Roll It des Rappers J-Status mit und nahm mit dem Rapper Memphis Bleek den Song The One für sein viertes Studioalbum 534 auf.

Im August 2005 wurde die Single Pon De Replay international veröffentlicht und erreichte am 22. August 2005 Platz 2 der US Billboard Hot 100 und der Britischen Singlecharts. In 15 weiteren Ländern, einschließlich Deutschland, wo sie es auf Platz 6 der Media Control ChartsMusic of the Sun veröffentlicht, am 5. September in Deutschland. Es erreichte Platz 10 der US Billboard 200 und Platz 31 der Deutschen Media Control Charts. schaffte, erreichte sie die Top 10. Am 30. August 2005 wurde ihr Debütalbum

Von Oktober bis Dezember war sie auf der Rihanna’s Secret Body Spray Tour. Sie umfasste neun Auftritte in neun nordamerikanischen Städten und war Werbeträger für das Secret Body Spray, ein Eau De Parfüm. Am 28. November wurde die zweite Single If It’s Lovin That You Want veröffentlicht, jedoch weitaus weniger erfolgreich als ihre Debütsingle. Der Song erreichte Platz 25 der Media Control Charts. Als letzte Single wurde in Japan der Song Let Me veröffentlicht, wo er Platz 8 der Charts erreichte.

A Girl Like Me (2006)

Bereits im Oktober 2005 begannen die Arbeiten an ihrem zweiten Album. Produziert wurde es, wie bereits ihr Debütalbum, von Evan Rogers, Carl Sturken und Stargate. Neu im Team waren unter anderem JR Rotem und der junge Produzent und Songschreiber Ne-Yo, welcher zur selben Zeit wie Rihanna bei Def Jam unter Vertrag genommen wurde. Parallel zu den Arbeiten am zweiten Album promotete Rihanna ihr erstes Album als Vorband von Gwen Stefani auf deren Harajuku Lovers Tour 2005.

Am 17. April 2006 wurde die erste Single aus dem Album A Girl Like Me, SOS (Rescue Me), veröffentlicht. Der Song basiert auf Soft Cell’s 1981er-Hit Tainted Love. Er erreichte Platz 1 der Billboard Hot 100 und Platz 2 in den UK- und Media-Control-Charts. Damit wurde SOS sowohl ihr erster Nummer-1-Hit als auch ihre bis dato kommerziell erfolgreichste Single. Das Album A Girl Like Me wurde kurz danach am 25. April 2006 veröffentlicht und erreichte Platz 5 der Billboard 200 und der UK Charts. In Deutschland erreichte es Platz 13.

Als zweite Albumsingle erschien die Ballade Unfaithful. Der Song behandelt ein Erlebnis bzw. eine Beziehung aus Rihannas Jugend. Die Single erschien am 17. Juli und konnte ähnliche Erfolge wie die Vorab-Single verbuchen. Unfaithful erreichte Platz 2 der UK- und Media-Control-Charts sowie Platz 1 in Kanada, Frankreich und der Schweiz. Außerdem erreichte er die Top 10 in zehn weiteren Ländern.

Die Single We Ride erschien nur in Europa, konnte jedoch nicht an den Erfolg ihrer Vorgänger anknüpfen. Der Song wurde am 3. November 2006 veröffentlicht und erreichte Platz 17 in Großbritannien und Platz 45 in Deutschland. In den USA hingegen erschien der Song Break it Off, eine Kollaboration mit Sean Paul, welche auch auf dessen Album The Trinity zu finden ist. Der Song erreichte Platz 9 der Billboard Hot 100.

Im Sommer 2006 begann Rihanna ihre erste US-Tour, die Rihanna: Live in Concert Tour, gefolgt von der im Oktober beginnenden Rock The Block Tour. Von November 2006 bis Februar 2007 kam sie als Vorband für die Pussycat Dolls während deren PCD World Tour nach Europa, wo sie u.a. in Deutschland und Großbritannien auftrat.

Good Girl Gone Bad (2007–2009)

Rihanna während der Good Girl Gone Bad Tour

Am 28.März 2007 erschien in den USA die Single Umbrella, eine Kollaboration mit Jay-Z. Der Song erreichte auf Anhieb Platz 1 der Billboard Hot 100. Am 28. Mai erschien der Song auch im Europäischen und Asiatischen Raum und erreichte u.a. in Großbritannien, Kanada, Australien, Deutschland, Österreich und der Schweiz Platz 1 der Charts. Die Single ist ihre bisher erfolgreichste.

Am 5. Juni 2007 erschien das Album Good Girl Gone Bad, welches in den deutschen Albumcharts Platz 5, in den UK Charts Platz 1 und in den US Billboard 200 Platz 2 erreichte. Mit über acht Millionen verkauften Tonträgern weltweit ist es ihr bisher erfolgreichstes Album. Es bekam in Deutschland und den USA Doppel-Platin, in Großbritannien ganze 5 Mal diese Auszeichnung. Das Album wurde von 2006 bis 2007 aufgenommen und von Businessgrößen wie Timbaland, Tricky Stewart, Stargate, Ne-Yo und dem Duo Evan Rogers und Carl Sturken produziert. Der Sound des Albums entfernt sich vom Rihanna-typischen Reggae- und R&B-Sound und setzt auf mehr schnellen Dance-Pop und tanzbare Club- und Chart-Hits. Das Album wurde in Großbritannien in einer anderen Version veröffentlicht, auf der der Song Cry enthalten ist.

Während in Großbritannien am 27. August 2007 die Single Shut Up and Drive erschien und dort Platz 5 der UK Charts erreichte, erschien in den USA und im restlichen Europäischen Raum am 7. September die Single Don’t Stop the Music, welche in den US Billboard Hot 100 Platz 3 und in Deutschland erneut Platz 1 erreichte. Am 16. November wurde in Deutschland die dritte Albumsingle, Hate That I Love You, veröffentlicht und erreichte Platz 11 der Singlecharts.

Im Februar 2008 erschien nun in den USA und im Europäischen Raum die Single Shut Up and Drive, wo sie Platz 15 in den Billboard Hot 100 und Platz 6 in den deutschen Charts erreichte, während in Großbritannien nun Don’t Stop the Music veröffentlicht wurde und dort Platz 4 der UK Charts erreichte. Als B-Seite befand sich auf der Single Shut Up and Drive die bisher unveröffentlichte Ballade Haunted.

Als nächste Singles erschienen die Songs der Reloaded-Version des Albums. Im Mai 2008 wurde Take a Bow veröffentlicht, welches in Deutschland Platz 6 erreichte, If I Never See Your Face Again, eine Kollaboration mit Maroon 5, welche in den USA Platz 58 erreichte, erschien im Juni 2008 als digitaler Download, bevor schließlich der Song Disturbia, der in den USA bereits im Juli erschienen war und dort ihr vierter Nummer-1-Hit wurde, im Oktober 2008 als Single herauskam und in Deutschland Platz 5 erreichte. Das Album Good Girl Gone Bad: Reloaded erschien am 13. Juni 2008.

Im November 2008 veröffentlichte Rapper T.I. die Single Live Your Life aus seinem Album Paper Trail. Der Song, an dem mit Rihanna arbeitete, erreichte Platz 1 der Billboard Hot 100 und Platz 12 der Deutschen Charts.

Am 9. Januar 2009 erschien die letzte Single des Albums, Rehab, eine Kollaboration mit Justin Timberlake. Der Song erreichte Platz 4 der Deutschen Charts. Mit der The Good Girl Gone Bad-Tour ging Rihanna auf ihre erste Welttournee. Diese startete am 15. September 2007 und endete am 27. Januar 2009. Sie bestand aus 79 Auftritten. Noch während der Tour begleitete sie Kanye West auf seiner Glow In The Dark Tour (2008).

Rated R (2009–2010)

Rihanna (2009)

Bereits im Dezember 2008 nahm Rihanna Demosongs für ihr viertes Album auf, darunter den Song Sexuality, doch nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit ihrem damaligen Freund, dem Sänger Chris Brown, im Februar 2009 zog Rihanna sich mehrere Monate aus der Öffentlichkeit zurück. Bereits im März kehrte sie jedoch ins Tonstudio zurück und nahm die Arbeiten am vierten Album wieder auf. Das alte Konzept des Albums wurde verworfen und nun stark von dem Vorfall im Februar und der Beziehung zu Chris Brown beeinflusst. So arbeitete sie bei diesem Album mit Ne-Yo, Justin Timberlake, Chase & Status, Stargate, The-Dream, Brian Kennedy und James Fauntleroy II zusammen.

Zum ersten Mal schrieb Rihanna selbst an Texten mit, war bei einigen Songs als Co-Produzentin tätig und ihr wurde erlaubt, das Konzept des Albums selbst zu bestimmen. Die Texte sind laut eigener Aussage persönlicher und reifer, sie sei erwachsen geworden.[8]Good Girl Gone Bad ist nur noch wenig vorhanden.[9] Auf dem Album sind Einflüsse von Rock, Hip-Hop und R&B zu finden, vom leitenden Pop-Klang von

Im Mai 2009 spielte Rihanna die Hauptrolle im Musikvideo zu Kanye Wests Paranoid,[10] im Juni 2009 wurde auf dem Videoportal YouTube der Song Te Amo veröffentlicht.

Im Juli 2009 wurde die erste Single aus Jay-z’s neuem Album The Blueprint 3, Run This Town, veröffentlicht, in der Jay-Z sich Unterstützung von Rihanna und Kanye West holte. Am 20. Oktober 2009 wurden das Cover zur neuen Single und kurz danach der Song Russian Roulette veröffentlicht. Überraschenderweise war der Song, wie von vielen angenommen, kein Dance-Pop, wie beispielsweise Disturbia, sondern eine Ballade, was als gewagt bezeichnet wurde.

Am 11. November kam Rihanna in die deutsche TV Show TV Total, wo ein Ausschnitt von 30 Sekunden zum neuen Video gezeigt wurde. Zwei Tage später, am 13. November, wurde die Single weltweit veröffentlicht und erreichte in 20 Ländern die Top 10, darunter Deutschland, Großbritannien und die USA. Noch am selben Tag wurde das Video veröffentlicht. Auch die Promotion-Single Wait Your Turn schaffte es auf Platz 45 der UK Charts.

Am 23. November erschien das Album Rated R. Es verkaufte sich bisher über 4,5 Millionen Mal, konnte damit jedoch nicht mit den Verkaufszahlen von Good Girl Gone Bad mithalten. Das Album erreichte sowohl in den USA als auch in Deutschland Platz 4 der Albumcharts, in Großbritannien reichte es für Platz 9. Nach nur fünf Tagen erreichte Rated R in Großbritannien Gold-Status, nach neun Wochen Platin-Status. In den USA wurde das Album nach sechs Wochen mit Gold und nur vier Tage später mit Platin ausgezeichnet. In Australien und Polen erreichte es diese Auszeichnung ebenfalls nach kurzer Zeit. In Deutschland erreichte das Album Gold-Status. Rihanna bekam für ihr viertes Studioalbum durchweg gute bis sehr gute Kritiken, da es „eine ernstere, erwachsenere Rihanna zeigt, die etwas zu sagen hat“.[11][12]

Die zweite Single aus dem Album, Hard (eine Kollaboration mit Rapper Jeezy), erschien offiziell nur in den USA, schaffte es aber auch in Kanada in die Top Ten, sowie in die Top 50 von England und Schweden.

Die dritte offizielle Single, Rude Boy, wurde am 5. März 2010 in Deutschland veröffentlicht. Rihanna sang den Song am vorangegangenen Tag live bei der Echo-Verleihung. Daraufhin stieg der Song in Deutschland sofort auf Platz 4 ein. In England schaffte es Rude Boy bereits einen Monat vor der offiziellen Veröffentlichung in die Charts, kurz darauf in die Top 3. In den USA schaffte es der Song auf Anhieb in die Top 10, womit er Rihanna zur Sängerin mit den meisten Top-Ten-Hits seit dem Jahr 2000 machte, und zwei Wochen später auf Platz 1, wodurch Rihanna zur Künstlerin mit den meisten No.1-Hits seit dem Jahr 2000 wurde. Damit wiederholte Rude Boy nicht nur die Erfolge der vorherigen Singles Russian Roulette und Hard, sondern reichte auch endlich wieder an alte Erfolge wie Umbrella und SOS heran, denn der Song hielt sich mehrere Wochen auf Platz 1 der US-Billboard Hot 100 und der United World Charts.

Als vierte offizielle Singles wurden sowohl Rockstar 101 als auch Te Amo veröffentlicht. Rockstar 101, eine Kollaboration mit Slash, erschien erneut nur in den USA. Das Video zur Single wurde am 25. Mai 2010 erstmals gesendet. Te Amo erschien am 11. Juni 2010 in Deutschland. Das Video wurde am 28. Mai 2010 ausgestrahlt. In Großbritannien schaffte es der Song bis auf Platz 14 der Single Charts, in Brasilien erreichte er bereits 2009 Platz 12 der Airplay Charts.

Am 16. April 2010 startete Rihanna in Europa ihre zweite Welttournee, die Last Girl On Earth Tour. Sie wird bis 28. August 2010 gehen und aus 64 Auftritten bestehen. Gespielt werden Songs aus allen vier Alben. Die neue Tour beinhaltet, laut Rihanna, ihre bisher größte und aufwendigste Show. Während dieser Tour war sie vier Mal in Deutschland. Begleitet wird sie von verschiedenen Vorbands einzelner Länder, so z.B. in Großbritannien von Pixie Lott und in den USA von der Sängerin Ke$ha und dem Rapper Travie McCoy.

Im Juli 2010 stieg der Song Love The Way You Lie, eine Kollaboration mit Rapper Eminem, die auf seinem Album Recovery zu finden ist, nach zwei Wochen vom zweiten auf den 1. Platz der Billboard Hot 100. In den UK-Charts erreichte er den 2. Platz. In Australien, Kanada, Neuseeland und Irland erreichte er ebenfalls Platz 1 der Singlecharts.

Rihanna singt den Song Te Amo auf ihrer Last Girl On Earth Tour

5. Album – TBA

Bereits im Februar 2010 wurde angekündigt, dass Rihannas neues Album bereits im Herbst 2010 auf den Markt kommen soll. Bisher wurde bestätigt, dass sie auf diesem Album mit Produzenten wie Timbaland, Chase & Status, Brian Kennedy, Tricky Stewart, The-Dream, Chuck Harmony, Jay-Z, David Guetta, Taio Cruz und Rico Love zusammenarbeiten wird. Als Songschreiber sind bereits Justin Timberlake, Ne-Yo, Will.I.Am, Taio Cruz, Ke$ha und David Guetta bestätigt. Im Juni 2010 gab letzterer bekannt, dass sein Song für Rihanna bereits fertig sei und von ihr nur noch eingesungen werden müsse.

Die Songs gehen wieder in die Up-Tempo-Richtung von Good Girl Gone Bad und hätten Einflüsse von Rock, Pop und R&B.

Soziales Engagement

Rihanna schloss sich 2006 der Believe Foundation an, einer Spendenorganisation die sich für Kinder einsetzt, die an Krebs erkrankt sind. Seit 2007 versuchte sie, einen Knochenmarkspender für das fünfjährige Mädchen Jasmina Amena zu finden. Rihanna besuchte Jasmina oft im Krankenhaus, diese besuchte Rihanna zuletzt im November 2009 auf einer Autogrammstunde für ihr Album Rated R. Jasmina starb am 27. Januar 2010 an ihrer Erkrankung.[13]

Noch während ihrer The Good Girl Gone Bad Tour ging Rihanna auf die Charity-Tour der Believe Foundation. Ebenfalls während der Tour ging sie auf die A Girl’s Night Out TourEscada, um für das Parfüm Moon Sparkle zu werben. Der Erlös wurde an die Believe Foundation gespendet. (2008), einer Tour aus drei Auftritten für den Mode Hersteller

Am 7. Juli 2007 trat Rihanna im Rahmen der Live Earth-Konzerte in der japanischen Stadt Chiba auf.

2008 beteiligte sie sich an dem Wohltätigkeitsprojekt Stand Up to Cancer und sang mit vielen anderen Sängerinnen den Kampagnensong Just Stand Up! ein.

Seit 2008 unterstützt Rihanna zusammen mit der Believe Foundation die DKMS und konnte 2009 maßgeblich dazu beitragen, das Leben der 41-jährigen Mutter Lisa Gershowitz Flynn zu retten, indem sie dazu aufrief, sich bei der DKMS zu registrieren, woraufhin sich über 5000 neue Spender meldeten und schließlich 2000 potentielle neue Spender gefunden werden konnte, unter anderem auch für Lisa.[14]

Seit dem Tod der kleinen Jasmina wirbt Rihanna vermehrt für die DKMS, um noch mehr Menschen dazu anzuregen, sich eintragen zu lassen.[15] Nach dem Erdbeben in Haiti im Januar 2010 schloss sich Rihanna der Hilfsorganisation Hope for Haiti Now an und trat bei der dazugehörigen Spendengala, neben vielen weiteren Stars wie Christina Aguilera, Beyoncé Knowles und Shakira, zusammen mit Bono, Jay-Z und The Edge auf. Sie sangen den Song Strandet (Haiti Mon Amour). Außerdem sang sie in der Ophra Winfrey Show eine Coverversion des Redemption Songs von Bob Marley. Der Erlös ging ebenfalls an Hope for Haiti Now.[16][17]

Diskografie

Hauptartikel: Rihanna/Diskografie

Tourografie

Solo

  • Rihanna’s Secret Body Spray Tour (2005)
  • Rihanna: Live in Concert Tour (2006)
  • Rock The Block Tour (2006)
  • The Good Girl Gone Bad Tour (2007–2009)
  • A Girl’s Night Out Tour (2008)
  • Last Girl on Earth Tour (2010)

als Gastmusikerin

  • Harajuku Lovers Tour (2006, Gwen Stefani)
  • PCD World Tour (2006, The Pussycat Dolls)
  • Glow in the Dark Tour (2008, Kanye West)

DVDs

  • Good Girl Gone Bad: Live (2008)

Filmografie

  • 2006: Girls United – Alles oder Nichts (Bring it On: All or Nothing)[18]
  • 2012: Battleship[19]

Auszeichnungen und Nominierungen

Gewonnen

Rihanna gewann unter anderem drei American Music Awards, 23 Barbados Music Awards, drei Grammy Awards, zwei MTV Europe Music Awards, zwei MTV Video Music Awards, vier NRJ Music Awards und zwei World Music Awards.

  • Grammy Awards
    • 2008: für „Best Rap/Sung Collaboration“: Umbrella (mit Jay-Z)
    • 2010: für „Best Rap/Sung Collaboration“: Run This Town (mit Jay-Z und Kanye West)
    • 2010: für „Best Rap Song“: Run This Town
  • MTV Video Music Awards
    • 2007: für „Video of the Year“ (Umbrella)
    • 2007: für „Monster Single of the Year“ (Umbrella)
  • MTV Europe Music Awards
    • 2006: für „Best R&B“
    • 2007: für „Ultimate Urban“ (Umbrella)
  • Swiss Music Award
    • 2008: für „Best Song International“ (Umbrella)
  • Barbados Music Awards
    • 2006: für „Best Dance Single“ (Pon De Replay)
    • 2006: für „Best Reggae/Dancehall Album“ (Music of the Sun)
    • 2006: für „Album of the Year“ (Music of the Sun)
    • 2006: für „Song of the Year“ (Pon De Replay)
    • 2006: für „Best New (Recording) Artist“
    • 2006: für „Female Artist of the Year“
    • 2006: für „Best-Selling Female Artist of the Year“
    • 2006: für „Entertainer of the Year“

Nominiert

Rihanna war unter anderem für drei American Music Awards, 34 Barbados Music Awards, zwei BRIT Awards, zwei Echos, neun Grammy Awards, fünf MTV Europe Music Awards, fünf MTV Video Music Awards, sieben NRJ Music Awards und zwei World Music Awards nominiert.

  • Grammy Awards
    • 2008: für „Best R&B Song“ (Hate That I Love You) (mit Ne-Yo)
    • 2008: für „Best R&B Performance By a Duo or Group with Vocals“ (Hate That I Love You)
    • 2008: für „Best Dance Recording“ (Don’t Stop the Music)
    • 2008: für „Song of the Year“ (Umbrella)
    • 2008: für „Record of the Year“ (Umbrella)
  • MTV Video Music Awards
    • 2006: für „Best New Artist Video“ (SOS (Rescue Me))
    • 2006: für „Viewer’s Choice Award“ (SOS (Rescue Me))
  • MTV Europe Music Awards
    • 2005: für „Best New Act“
    • 2006: für „Best Song“ (SOS (Rescue Me))

Trivia

  • Zu Ehren von Rihanna wurde auf Barbados der 21. Februar zum Feiertag erkoren, der sogenannte „Rihanna Day“.[20]
  • Im Originalclip zu "SOS (Rescue me)" wurden von Rihanna und zwei Tänzern Passagen aus Paula Abduls "The way that you love me" Bühnenchoreografie von 1990 gezeigt.